Für eine Platte wird Länge × Breite × Dicke gerechnet. Eine runde Säule verwendet π × (Durchmesser ÷ 2)² × Höhe. Beim Hohlzylinder wird die innere Kreisfläche abgezogen. Die Anzahl identischer Bauteile wird einmal berücksichtigt.
Ein Sack mit einer beispielhaften Ergiebigkeit von 12 Litern liefert 0,012 m³ gemischten Beton. Für 1 m³ sind damit 84 ganze Säcke nötig. Andere Produkte haben andere Ergiebigkeiten; ein Sackgewicht von 25 kg ist keine Volumenangabe.
Verdickte Ränder und separate Fundamente brauchen eigene Volumenberechnungen. Bewehrung, Schalung, Pumpe und Arbeitszeit sind im Materialpreis nicht enthalten. Die Berechnung bestimmt keine statisch erforderlichen Abmessungen.
Zementsack und Fertigbetonsack unterscheiden
Zement ist ein Bestandteil von Beton. Ein Sack Trocken-Fertigbeton enthält eine festgelegte Mischung; entscheidend ist die aufgedruckte Ergiebigkeit nach dem Anmischen. Diese Literzahl gehört in das Sackfeld. Sackgewicht und Ergiebigkeit sind unterschiedliche Angaben. Ein reiner Zementsack darf nicht mit derselben Literzahl gerechnet werden.
Beispiel: 0,5 m³ sind 500 Liter. Bei 12 Litern Ergiebigkeit je Sack sind 500 ÷ 12 = 41,667, also 42 ganze Säcke vor einem Zuschlag nötig. Mit frei gewählten 5 % Reserve: 500 × 1,05 ÷ 12 = 43,75, also 44 Säcke. Erst die endgültige Sackanzahl aufrunden.
Beim Mischen einzelner Zutaten brauchst du eine vorgegebene Rezeptur und getrennte Materialmengen. Dieser Rechner bestimmt weder Zement-Sand-Kies-Verhältnis noch Wasserzementwert. Zur Sackergiebigkeit hilft der Betonsack-Ratgeber; eine vorgegebene Bewehrungsmatte lässt sich mit dem Bewehrungs-Rechner mengenmäßig erfassen.