Rechne die normale Platte einmal. Bei einem dickeren Rand addierst du nur den Teil unterhalb oder außerhalb dieses bereits gezählten Volumens.
Bei Trockenbeton ist das Volumen nach dem Mischen entscheidend. Eine Gewichtsangabe auf dem Sack darf nicht als Literzahl verwendet werden. Prüfe die Herstellerergiebigkeit.
Zementsack und Fertigbetonsack unterscheiden
Zement ist ein Bestandteil von Beton. Ein Sack Trocken-Fertigbeton enthält eine festgelegte Mischung; entscheidend ist die aufgedruckte Ergiebigkeit nach dem Anmischen. Diese Literzahl gehört in das Sackfeld. Sackgewicht und Ergiebigkeit sind unterschiedliche Angaben. Ein reiner Zementsack darf nicht mit derselben Literzahl gerechnet werden.
Beispiel: 0,5 m³ sind 500 Liter. Bei 12 Litern Ergiebigkeit je Sack sind 500 ÷ 12 = 41,667, also 42 ganze Säcke vor einem Zuschlag nötig. Mit frei gewählten 5 % Reserve: 500 × 1,05 ÷ 12 = 43,75, also 44 Säcke. Erst die endgültige Sackanzahl aufrunden.
Beim Mischen einzelner Zutaten brauchst du eine vorgegebene Rezeptur und getrennte Materialmengen. Dieser Rechner bestimmt weder Zement-Sand-Kies-Verhältnis noch Wasserzementwert. Zur Sackergiebigkeit hilft der Betonsack-Ratgeber; eine vorgegebene Bewehrungsmatte lässt sich mit dem Bewehrungs-Rechner mengenmäßig erfassen.