Rasensamen pro m²: mit der Etikettrate rechnen
Die Fläche allein bestimmt den Saatgutbedarf nicht. Dazu brauchst du die Aussaatrate für deine Mischung und für die konkrete Arbeit: Neuanlage oder Nachsaat.
Die passende Rate vom Etikett
Unterschiedliche Mischungen und Anwendungen können unterschiedliche Raten haben. Eine höhere Zahl ist keine allgemeine Abkürzung zu einem besseren Rasen. Verwende die entsprechende Produktangabe und Hinweise für deinen Standort.
Gramm pro Quadratmeter in Kilogramm umrechnen
Für 120 m² und beispielhafte 25 g/m² ergeben sich 3.000 g, also 3 kg. Wege, Beete und nicht zu bearbeitende Bereiche werden vorher von der Fläche abgezogen. Der Rasensamen-Rechner zeigt die berechnete Saatgutmenge; er wählt keine Mischung aus.
Aus einer Sackabdeckung die Rate ableiten
Wenn ein 5-kg-Sack laut Produkt für 200 m² der gewünschten Anwendung reicht, entspricht das 5 × 1.000 ÷ 200 = 25 g/m². Prüfe, ob sich die genannte Reichweite auf Nachsaat oder Neuanlage bezieht. In US-Einheiten erwartet der Rechner lb je 1.000 sq ft, nicht lb je sq ft.
Einkauf und Ausbringen trennen
Wenn 3 kg benötigt werden, aber nur 2-kg-Packungen verfügbar sind, musst du für die Menge zwei Packungen kaufen. Das bedeutet nicht, dass die gesamten 4 kg ausgebracht werden sollten. Die Streuereinstellung und Verteilung richten sich nach Produkt und Gerät.
Bei mehreren Arbeitsgängen die Gesamtmenge auf die Durchgänge verteilen, nicht bei jedem Durchgang erneut die volle berechnete Menge einsetzen. Bodenbearbeitung, Bewässerung und Zeitpunkt werden durch diese Mengenrechnung nicht festgelegt.
Für eine separat geplante Erdschicht nutze den Mutterboden-Rechner und den Ratgeber zur Bodenmenge.
Rechenbeispiele sind keine Einbauvorgaben. Produktdaten und geplanten Aufbau prüfen. Formeln, Rundung und Grenzen.